🔍 FAQ · Leckortung
Leckortung — Häufige Fragen
5 ausführliche Antworten — basierend auf VVG, VGB 2022 und Branchen-Standards. Stand: 2026-05-25.
Welche Leckortungs-Methode ist die beste? +
Hängt vom Schaden ab. Thermografie bei warmen Wasserleitungen und sichtbarem Feuchtigkeitsbild auf Wand/Boden. Tracergas bei Estrich-Lecks oder kalten Druckleitungen (höchste Genauigkeit). Endoskopie zur visuellen Bestätigung in Hohlräumen. Erfahrene Leckorter kombinieren 2–3 Verfahren — unser Leckortung-Vergleich zeigt alle 5 gängigen Methoden.
Was kostet Leckortung? +
Thermografie 180–450 €, Tracergas 350–800 €, Endoskopie 120–350 €, Akustik 200–600 €, Mikrowelle 160–400 €. Bei Kombination mehrerer Verfahren entsprechend höher. Bei versichertem Leitungswasser-Schaden komplett von Gebäudeversicherung übernommen (§ 14 VGB 2022).
Wie lange dauert eine Leckortung? +
Thermografie 1–3 Stunden, Tracergas 2–4 Stunden (inkl. Leitungs-Entleerung), Endoskopie 0,5–2 Stunden, Akustik 1–3 Stunden. Bei komplexen Schäden mit Methoden-Kombination ein halber Tag bis ganzer Tag. Anbieter geben bei Anfrage eine grobe Schätzung.
Muss ich das Leck danach selbst reparieren lassen? +
Das Reparieren der defekten Leitung (z. B. durch Klempner/Sanitär-Installateur) ist separat vom Leckorten. Viele Sanierungsfirmen bieten beides aus einer Hand oder vermitteln den Partner. Reparatur-Kosten variieren stark — 100–800 € je nach Aufwand.
Was passiert wenn das Leck nicht gefunden wird? +
Erfahrene Leckorter haben eine Trefferquote von 90 %+. Wenn nach Methoden-Kombination kein Leck gefunden: meist sind die Symptome nicht durch eine Leckage erklärt (z. B. Kondensation, Diffusionsfeuchte). Versicherung übernimmt auch in diesem Fall die Suchkosten — § 14 VGB.
Mehr Tiefe? → Leckortung-Komplett-Ratgeber (3000+ Wörter)